LucasArts gab vor geraumer Zeit bekannt, dass ein neues
Indiana Jones in Arbeit ist. Entwickelt wird dieser Titel für die
PlayStation 3 und
Xbox 360. Um allen anderen aber einen Schritt voraus zu sein, setzt man auf die neue
Euphoria Behavioral-Simulation Engine, welche von
NaturalMotion Ltd. geschaffen wurde. Euphoria soll alle Charaktere im Spiel viel menschlicher agieren lassen, was sich auf das Denken, Bewegen und Handeln auswirken wird. So werden sich alle Figuren im Spiel der jeweiligen Situation und Umgebung anpassen und dafür sorgen, dass sich eine Szene kein zweites Mal wiederholt.
Als Beispiel wurde das Szenario einer frei schwingenden Hängebrücke genannt. Ohne Euphoria würde es ein Skript geben, welches vorgibt, was eine Gruppe machen muss, um den Abgrund zu überqueren. Spielt ihr das Ganze aber mit Euphoria, so handelt jeder Charakter eigenstädig, was dazu führen kann, dass ihr als Hauptperson zwar alles goldrichtig macht, die Unachtsamkeit der anderen euch aber alle in den Abgrund reißt. Umgekehrt würde es aber auch bedeuten, dass euch ein intelligenter Helfer, davor bewahren könnte, das Zeitliche zu segnen. Egal wie oft ihr diese Stelle also spielen würdet, das Spielerlebnis wäre immer ein anderes.
Wenn man den Worten von Peter Hirschmann, Vice President of Product Development bei LucasArts, Glauben schenken darf, katapultiert diese künstliche Intelligenz das Gameplay in die Next-Generation. Er könne sich auch keinen besseren Charakter als Indiana Jones vorstellen, um dies der Öffentlichkeit zu zeigen.
Torsten Reil, CEO bei NaturalMotion, bestätigte die gute Zusammenarbeit mit Electronic Arts, die wohl auch in den nächsten Jahren fortgesetzt wird. Bei NaturalMotion sei man auch schon ganz gespannt darauf, endlich mal zeigen zu können, was die hauseigene Engine denn alles zu leisten vermag.
Die beste Nachricht zuletzt. Schon auf der E3 wird Indiana Jones vorgestellt und wir werden dann auch einen Blick auf die Euphoria-Engine werfen können. Dann dürfen wir auch auf erstes Bildmaterial und Informationen zum Spiel selbst hoffen.