Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
Zweifelsohne darf man Electronic Arts zu dem gratulieren, was sie mit Battlefield 3 PR-technisch geschaffen haben. Bereits lange vor dem Release des mit Spannung erwarteten Militär-Epos hagelte es auf den Fachmessen dieser Welt Auszeichnungen. Die geschickten Veröffentlichungen von neuem Material sorgten ein ums andere Mal für ungläubiges Staunen und Kinnladen, die gen Boden klappten und die Schleusen für den Sabberfluss der Grafikhuren unter uns öffneten. Mit seinem ultra-realistischen Look und diversen innovativen visuellen Effekten versprach Battlefield 3 sich ohne Umschweife auf den Grafik-Thron zu setzen. Der Hype steigerte sich schließlich ins Unermessliche. Was bei PC-Enthusiasten vermehrt dazu führte, dass die heimischen Rechner auf den neusten Stand der Technik gebracht wurden, sorgte bei Konsolen affinen Spielern für Sorgenfalten. Zu gut sahen die veröffentlichten Bilder und Videos aus, als dass sie der inzwischen mindestens fünf Jahre alten Hardware zuzutrauen wären. Also; was bleibt auf den Konsolen von all der Pracht noch übrig und wie gut ist eigentlich das Spiel hinter der beeindruckenden optischen Fassade?
Sologeplänkel
Verkehrte Welt auf dem Schlachtfeld. Viele Spielehersteller sehen sich durch den schnelllebigen Markt dazu gezwungen selbst solche Spiele mit dem obligatorischen Mehrspielermodus auszustatten, die im Kern eigentlich reine Soloabenteuer sind. Oft wirken diese aber aufgesetzt und bieten keinen echten Mehrwert. Bei Battlefield 3 verhält es sich nun genau andersrum. Der einst reine Mehrspielertitel wartet nach den Achtungserfolgen durch die beiden Bad Company-Ableger auf diesem Gebiet ebenfalls mit einer vollwertigen Singleplayer-Kampagne auf.












