Im März 2010 war es endlich soweit und der
Nachfolger zu Bad Company wurde mit dem
unspektakulären Titel Battlefield: Bad Company 2 wie eine Handgranate in
die Läden geworfen. Nicht einmal zwei Jahre hat es gedauert bis der
direkte Nachfolger unter der Flagge von Electronic Arts und
Entwicklerteam DICE veröffentlicht wurde. Doch konnte in dieser kurzen
Zeitspanne überhaupt eine brauchbare Kampagne und ein ausbalancierter
Multiplayer-Modus auf die Beine gestellt werden? Dies und vieles mehr
erfahrt ihr im GU Test.
Obamas Wünsche werden wahr, doch...
... leider gibt es in Battlefield: Bad Company 2 statt nuklearen Waffen nicht-nukleare Waffen, mit denen sich die USA und Russland während der Spielhandlung bekriegen. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Soldaten Preston Marlowe und seiner Kommandoeinheit, die sich in geheimer Mission auf die Suche nach einer russischen Superwaffe begibt. Doch während der Jagd geht einiges schief...
Wie bei der Battlefield-Franchise üblich, liegt der Schwerpunkt bei Bad Company 2 erneut auf dem Multiplayer. Dennoch gehört die Kampagne zu einem Schlüsselelement beim Genre der Shooter - gerade weil dort gerne mal geschlampt wird. Leider auch bei Bad Company 2. Wie fast schon üblich, handelt es sich um eine sehr kurze Kampagne, die man theoretisch an einem Tag durchspielen kann. Zwischen sechs und zehn Stunden dürfte der Umfang in etwa liegen - je nach Spielweise. Dafür erscheint die Kampagne als Ganzes knapp und knackig. Die Areale sind recht unterschiedlich und reichen von tropischen Wäldern über Wüstenlandschaften bis hin zu eisigen Gletschergebieten.
... leider gibt es in Battlefield: Bad Company 2 statt nuklearen Waffen nicht-nukleare Waffen, mit denen sich die USA und Russland während der Spielhandlung bekriegen. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Soldaten Preston Marlowe und seiner Kommandoeinheit, die sich in geheimer Mission auf die Suche nach einer russischen Superwaffe begibt. Doch während der Jagd geht einiges schief...
Wie bei der Battlefield-Franchise üblich, liegt der Schwerpunkt bei Bad Company 2 erneut auf dem Multiplayer. Dennoch gehört die Kampagne zu einem Schlüsselelement beim Genre der Shooter - gerade weil dort gerne mal geschlampt wird. Leider auch bei Bad Company 2. Wie fast schon üblich, handelt es sich um eine sehr kurze Kampagne, die man theoretisch an einem Tag durchspielen kann. Zwischen sechs und zehn Stunden dürfte der Umfang in etwa liegen - je nach Spielweise. Dafür erscheint die Kampagne als Ganzes knapp und knackig. Die Areale sind recht unterschiedlich und reichen von tropischen Wäldern über Wüstenlandschaften bis hin zu eisigen Gletschergebieten.
Die Fläche ist
teilweise recht linear, wenngleich die Karte an sich offen gestaltet
ist. Bewegt ihr euch allerdings außerhalb der meist linear gestalteten
Führungslinie, bekommt ihr eine Einblendung, dass ihr das Gefechtsgebiet
verlasst und daraufhin müsst ihr innerhalb von 10 Sekunden zurück auf
den ursprünglichen Pfad. Dadurch wird natürlich eine offene
Levelgestaltung suggeriert, was leider größtenteils nicht der Fall ist.
Dafür erlebt ihr keine abgehackten Level-Abschnitte, die euch in die
Realität zurückführen würden. Das hat DICE ganz ordentlich umgesetzt,
was man von einigen anderen technischen Mängeln nicht gerade behaupten
kann. Ständig tauchen recht nahe Objekte in der Umgebung auf - seien es
Bäume, Häuser oder simple Objekte. Die Umwelt wirkt dagegen, dank
Windeffekten, recht lebendig. Trotzdem wurde es verpasst eine
realistische Umgebung in der Nahansicht zu erzeugen. Vor allem Pflanzen
aller Art wirken sehr plastisch. In der Weitsicht hingegen wurde Wert
auf schön inszenierte Landschaften gelegt. Wenn man nicht gerade zu penibel darauf
achtet, erscheint die beeindruckend weite Sicht sehr realistisch. Die
Umwelt als Ganzes wurde natürlich auch mit physikalischen Gesetzen bestückt. So
ziemlich jedes Objekt kann in Battlefield: Bad Company 2 dem Erdboden
gleichgemacht werden. Das macht nicht nur Spaß, sondern bietet viel
Action während den Kampfszenen. Versteckt ihr euch zu lange hinter
leicht zerstörbaren Objekten, werdet ihr schnell ins Gras beißen, denn
die KI der NPCs ist manchmal schon zu klug für die Menschheit. Ob man
das als negativen Kritikpunkt auffassen will, muss jeder für sich selbst
entscheiden. Auf jeden Fall schießen die Gegner gerne auf Wände genau
vor euch, obwohl sie euch unmöglich zuvor sehen konnten. Kreuzt ihr den
Weg eines Fenster wird sofort auf euch geballert, was einerseits nervig
ist, aber Bad Company 2 zu einer taktischen Angelegenheit werden lässt.
Ihr müsst tatsächlich stark auf eure Umgebung achten.











