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Enemy Territory: Quake Wars

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 Spiel-Infos: Enemy Territory: Quake Wars
Enemy Territory: Quake Wars Boxart Name: Enemy Territory: Quake Wars (PAL)
Entwickler: Underground Development (Z-Axis)
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 30. Mai 2008
Genre: Action
Spieler: 1-16
Features:

Während sich PC-Spieler bereits seit längerer Zeit durch das Quake-Universum kämpfen dürfen, mussten Besitzer der aktuellen Konsolengeneration fast ein Jahr auf die Umsetzung von Enemy Territory: Quake Wars warten. Im Grunde ein gutes Zeichen dafür, dass sich die Entwickler während der enormen Portierungszeit mächtig ins Zeug gelegt haben, um den actiongeladenen Team-Shooter auch auf der PlayStation 3 in angemessenem Glanz erstrahlen zu lassen. Was lange währt, wird endlich gut? Erfahrt es in unserem Test!
 
Allein ist allein, ist allein…
Offline-Spieler können bereits an diesem Punkt aufhören zu lesen. Zwar wirbt Quake Wars auch mit einer Einzelspieler-Kampagne, allerdings handelt es sich dabei lediglich um aneinander gereihte Karten, die gegen Bots gespielt werden müssen. Da bei Quake Wars sowieso keine tiefgründige Hintergrundgeschichte erzählt wird, wurde auch auf Zwischensequenzen gänzlich verzichtet. Um eine gewisse Legitimation für die Schlachtfelder und Kriege zu liefern, erfährt der Spieler allerdings, dass es sich um einen großen und blutigen Konflikt zwischen außerirdischen Besuchern, den Stroggs,  und den Menschen handelt. - Mehr Informationen braucht und gibt es nicht. Die sogenannte Solokampagne unterscheidet sich letztlich also nicht vom Spielprinzip des Multiplayermodus: Die Fraktion mit den meisten Siegen gewinnt die Kampagne. Wirklicher Spaß kommt bei diesem verkappten Einzelspielermodus bei Leibe nicht auf. Dazu trägt sicherlich auch das Verhalten der Bots bei, die sich manchmal schon äußerst jämmerlich vor die gegnerische Flinte werfen. Die einzige Möglichkeit die Singleplayerkampagne ein klein wenig sinnvoll zu nutzen, ist sie als Tutorial zu missbrauchen. Bevor man sich in das Online-Getümmel wirft, kann man sich hier zumindest schon mal mit den Maps, Waffen und Fahrzeugen vertraut machen. Für Solisten aber sicherlich kein Grund zum Kauf des Spiels und auch reine Offline-Spieler müssen auf einen Splitscreen-Modus verzichten.
 
InTeamitäten
Bei Enemy Territory: Quake Wars gibt es keine Auswahl zwischen verschiedenen Spielmodi wie Capture the Flag, Deathmatch oder King of the Hills. Das Spiel vereint all diese Modi innerhalb der verschiedenen Missionsziele, welche allesamt im Team bestritten werden. Die Aufgaben bestehen beispielsweise darin ein Kraftwerke in die Luft sprengen, sich in das Hauptquartier der gegnerischen Mannschaft einzuhacken oder bestimmte Gegenstände aus dem feindlichen Lager in euer Quartier zu schaffen. Spannend dabei ist, dass diese Aufgaben jeweils aufeinander aufbauen, wodurch alle an einem Strang ziehen müssen. Wer diese Missionsziele am Besten erfüllen kann, gewinnt am Schluss auch die Partie.
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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