Free Radical gehört durchaus zu den bekannteren
Entwicklerschmieden dieser Welt. Einige ihrer Mitarbeiter waren bereits an Projekten
wie GoldenEye 007 und Perfect Dark beteiligt und greifen auf einen großen
Erfahrungsschatz zurück. Das bekannteste Markenzeichen von Free Radical ist
zweifelsfrei die TimeSplitters-Reihe, die zu den besseren Shootern unserer Zeit
gezählt wird. Seit der Ankündigung von Haze erwarteten Viele einen neuen,
großen Hit und täglich fanden sich neue Spekulationen und Gerüchte im Netz. Da fiel
es schwer den Überblick zu bewahren. Doch abseits von allen Spekulationen und
Gerüchten kommt es letztlich nur auf eine Sache an: Taugt Haze etwas oder taugt
es nicht? - Erfahrt es in unserem Review.
Keine Macht dem Nektar
Haze spielt im Jahr 2048 und erzählt die Geschichte des jungen Sergeant Shane Carpenter, der gerade erst der Privatarmee der Mantel Global Industries beigetreten ist. Gleich in seiner ersten Mission werden er und die restlichen Soldaten nach Südamerika geschickt, um die Ordnung wiederherzustellen. Dort treibt nämlich seit einiger Zeit ein Diktator zusammen mit einer Guerilla-Truppe sein Unwesen. Um gegen die unzähligen Feinde bestehen zu können, bedienen sich die Soldaten einer Droge, die sie sich bei Bedarf injizieren können – dem so genannten Nektar. Dieses Mittel heilt nicht nur Verletzungen deutlich schneller, sondern führt auch zu physischen Vorteilen. Neben Verbesserungen der Zielgenauigkeit und Nahkampffähigkeiten, können in diesem Zustand auch Gefahren deutlich früher erkannt und wahrgenommen werden. Der Haupteffekt dieser Droge ist allerdings die verzerrte Wahrnehmung der Realität. Im Rausch wirken die Farben überaus bunt und der Dschungel wirkt eher einladend als bedrückend. Gerade diese Ambivalenz zwischen der Freundlichkeit der Umgebung und dem Töten wird von dem Spiel gut eingefangen und vermittelt. Doch die Droge hat noch weitere Schattenseiten. Das Blut baut die Wirkstoffe des Mittels sehr schnell ab, was dazu führt, dass sie immer wieder neu eingenommen werden muss - doch Vorsicht: Je öfter man die Droge einnimmt, desto mehr setzt man sich der Gefahr einer Überdosis aus, was fatale Folgen haben kann.
Keine Macht dem Nektar
Haze spielt im Jahr 2048 und erzählt die Geschichte des jungen Sergeant Shane Carpenter, der gerade erst der Privatarmee der Mantel Global Industries beigetreten ist. Gleich in seiner ersten Mission werden er und die restlichen Soldaten nach Südamerika geschickt, um die Ordnung wiederherzustellen. Dort treibt nämlich seit einiger Zeit ein Diktator zusammen mit einer Guerilla-Truppe sein Unwesen. Um gegen die unzähligen Feinde bestehen zu können, bedienen sich die Soldaten einer Droge, die sie sich bei Bedarf injizieren können – dem so genannten Nektar. Dieses Mittel heilt nicht nur Verletzungen deutlich schneller, sondern führt auch zu physischen Vorteilen. Neben Verbesserungen der Zielgenauigkeit und Nahkampffähigkeiten, können in diesem Zustand auch Gefahren deutlich früher erkannt und wahrgenommen werden. Der Haupteffekt dieser Droge ist allerdings die verzerrte Wahrnehmung der Realität. Im Rausch wirken die Farben überaus bunt und der Dschungel wirkt eher einladend als bedrückend. Gerade diese Ambivalenz zwischen der Freundlichkeit der Umgebung und dem Töten wird von dem Spiel gut eingefangen und vermittelt. Doch die Droge hat noch weitere Schattenseiten. Das Blut baut die Wirkstoffe des Mittels sehr schnell ab, was dazu führt, dass sie immer wieder neu eingenommen werden muss - doch Vorsicht: Je öfter man die Droge einnimmt, desto mehr setzt man sich der Gefahr einer Überdosis aus, was fatale Folgen haben kann.
Soldaten mit einer Überdosis verlieren die Realität vollständig aus
den Augen und schießen ununterbrochen in der Gegend herum, ohne dabei Gegner
und Verbündete voneinander unterscheiden zu können. Nach einer kurzen
Eingewöhnungsphase, sollte man den richtigen Umgang mit dem Nektar schnell
verstanden haben und muss sich nach Beenden der ersten Mission einer weiteren
Aufgabe stellen. Im Spiel seid ihr nämlich nicht nur zu Fuß unterwegs, sondern
brettert auch mit unterschiedlichen Vehikeln durch die Gegend.
Als größtes Manko erweist sich hier die schwammige Steuerung. Die Buggy-Fahrt scheitert
nicht an der Schwierigkeit der Mission, sondern an der ungenauen und hakeligen Steuerung.
Generell ist die Steuerung sehr gewöhnungsbedürftig. Da jeder Knopf eures
Controllers doppelt belegt ist, erfordert es eine Menge Einarbeitungszeit, bis
ihr der komplexen Steuerung von Haze wenigstens einigermaßen gerecht werdet.
Allerdings wird die schwammige Steuerung nicht das einzige Manko von Haze bleiben.












