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Move Mind Benders

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 Spiel-Infos: Move Mind Benders
Move Mind Benders Boxart Name: Move Mind Benders (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 11. November 2011
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1-2
Features:
Move-Support, 3D
Es heißt, man sollte sein Gehirn täglich trainieren um es aktiv zu halten. Spiele sind dabei eine spaßige Form des Trainings, vor allem Puzzlespiele sticheln das Hirn zu Hochleistungen an. Move Mind Benders möchte einem solche Formen von Rätseln bieten, damit die Maschine im Kopf richtig stark zu rattern beginnt. Dabei bietet die Sammlung drei eigenständigen und unterschiedlichen Spiele an: der Klassiker Lemmings, Echocrome II und Tumble. Gefordert wird nicht nur eure Kombinationsgabe, sondern auch Geschicklichkeit, physisches Verständnis, Planung und ein Sinn für Perspektive. Dabei bauen alle Spiele auf den PlayStation Move-Controller und versuchen dessen Möglichkeiten zu eurem Spielvergnügen zu nutzen. Bleibt nur noch die Frage, ob sich das Paket lohnt oder ob die zu knackenden Nüsse längst verfault sind.
Bis in den Tod und noch viel weiter
Lemmings ist nicht nur irgendein altes Spiel. Hinter dem Titel verbirgt sich eine der beliebtesten Spieleserien der 90er und der Beginn der Erfolgsgeschichte eines heute weltbekannten Entwicklerstudios: Rockstar. Seitdem haben die kleinen Wesen allerdings ihre 15 Minuten Ruhm verbraucht und sind heute nur noch eine Randnotiz der Videospielwelt. Doch verbirgt sich dahinter nichtsdestotrotz zeitloses Gameplay? Die Stärke des Spielprinzips ist seine Simplizität. Die Lemminge sind kleine, naive Wesen, welche sich, dem Volksmund getreu, selbstmörderisch in jede Gefahr stürzen. Egal ob Klippen, Säure oder Guillotinen, sie stoppen vor Nichts. Eure Aufgabe ist es nun, ein großer Haufen dieser geistlosen Wesen doch irgendwie zum sicheren Zielort zu geleiten. Dazu könnt ihr ihnen bis zu acht Aufgaben zuweisen, welche ihr Verhalten beeinflussen. Wände erklettern, den Weg blockieren, Brücken bauen, Löcher graben und sogar explodieren gehören dazu. Jedoch stehen diese Jobs je nach Level nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Daher muss der Weg der Lemminge genau geplant sein. Gute Reaktionsfähigkeiten sind ebenso von Vorteil. Dass dabei viele Lemminge ihr Leben lassen, ist Teil des Konzepts. Bedürfnisse Vieler sind wichtiger als die Bedürfnisse Weniger. Traurigerweise sind hier gerade viele Schwächen zu finden. Zum einen sind die Ladezeiten bei jedem Neustart eines Levels sehr hoch. Beim einfachen Neustarten müssen zusätzliche fünf Sekunden gewartet werden, bevor sich alle Lemminge selber in die Luft sprengen. Was wirklich nur einmal lustig ist. Zum anderen sind die Lemminge viel zu grafisch. Im Original besaßen sie eine sehr geringen Größe und ein unerkennliches Design, ähnlich wie Ameisen in einer Ameisenfarm. Teil der Faszination und Humor der Spieleserie war es eine göttliche Macht über diese hilflosen Wesen zu besitzen. Der sadistische Teil in jedem Menschen hatte Spaß daran sie in ihr Verderben zu schicken. Mit moderner Grafik, hochauflösenden Zeichnungen und Animationen geht dieser wichtige Teil einfach verloren. Spielerisch passt das Spiel zur Maus ähnlichen Move-Steuerung, das Konzept hat jedoch ohne Verbesserungen Staub angesetzt. Das nicht immer schlüssige Verhalten der Treppenbau-Fähigkeit und das genaue Timing der Selbstzerstörung nerven oft. Es wirkt nach einem alten, billigen Versuch die Spielzeit zu verlängern. Dazu kommt, dass das Spiel manchmal die Arbeitszuweisungen an die Lemminge nicht erkennt. Was in ständigen Selbstmorden und Neustarts ausufert. Diese Punkte frustrieren schnell und motivieren nicht lange, sich durch die kniffligen Rätsel zu quälen. Lemmings zeigt, dass die Grafik manchmal doch sehr entscheidend für ein Spiel sein kann.
 Autor:
Björn Apel
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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