Naughty Dog ist schon eine wahre Edelschmiede für sich. Schon seit PS One-Zeiten werkeln die Jungs und Mädels aus Santa Monica exklusiv für Sony und konnten auf jeder System-Generation einer neue Franchise zum Hit verhelfen. Seien es zu seiner Zeit Crash Bandicoot auf der PS One und Jak & Daxter auf der PlayStation 2 gewesen oder eben aktuell Uncharted auf der PlayStation 3. Vor zwei Jahren konnte Uncharted wahre Begeisterungsstürme hervorrufen, nicht zuletzt, weil mit dem Erstling endlich auch die PS3-exklusive Welle ins Rollen kam. Nun steht der Nachfolger in Form von Uncharted 2: Among Thieves in den Startlöchern und dieser muss mit einem fast noch größeren Hype auskommen, als jedes PS3-exklusive Spiel zuvor. Wird das Spiel dem Druck Stand halten?
Die Abenteuer des Indiana Jones der Neuzeit
Uncharted 2: Among Thieves setzt ungefähr ein Jahr nach den Ereignissen des ersten Teils an. Doch wo bei vielen Spielen erst einmal eine längere Einführung in eine chronologisch erzählte Geschichte beginnt, versetzt euch das Spiel in die Haut von Nathan Drake, der blutverschmiert aus der Bewusstlosigkeit aufwacht, ohne das ihr wisst, was hier gerade vor sich geht. Wenigen Sekunden später hängen wir auch schon an einem Zugwalgon, der über eine verschneite Klippe hinaus herunterhängt und nur noch an einem weiteren Wagon befestigt ist. Auf Grund unserer Verletzung können wir uns nur schwer den Wagon hinaufarbeiten, stets umhüllt von allerlei abbrechenden Teilen, auf denen wir zuvor noch gestanden haben. Nachdem wir schließlich doch die rettende Klippe erreicht haben, ist noch lange nicht Schluss, denn irgendwie haben es weitere verletzte, aber auch schwerbewaffnete Passagiere des Zuges auf uns abgesehen. Eine weitere Explosion später sind wir auch schon wieder ohnmächtig und das Spiel versetzt uns ein paar Monate zurück in die Vergangenheit.
Uncharted 2: Among Thieves setzt ungefähr ein Jahr nach den Ereignissen des ersten Teils an. Doch wo bei vielen Spielen erst einmal eine längere Einführung in eine chronologisch erzählte Geschichte beginnt, versetzt euch das Spiel in die Haut von Nathan Drake, der blutverschmiert aus der Bewusstlosigkeit aufwacht, ohne das ihr wisst, was hier gerade vor sich geht. Wenigen Sekunden später hängen wir auch schon an einem Zugwalgon, der über eine verschneite Klippe hinaus herunterhängt und nur noch an einem weiteren Wagon befestigt ist. Auf Grund unserer Verletzung können wir uns nur schwer den Wagon hinaufarbeiten, stets umhüllt von allerlei abbrechenden Teilen, auf denen wir zuvor noch gestanden haben. Nachdem wir schließlich doch die rettende Klippe erreicht haben, ist noch lange nicht Schluss, denn irgendwie haben es weitere verletzte, aber auch schwerbewaffnete Passagiere des Zuges auf uns abgesehen. Eine weitere Explosion später sind wir auch schon wieder ohnmächtig und das Spiel versetzt uns ein paar Monate zurück in die Vergangenheit.

Im weiteren Verlauf erfahren wir, dass Drake es diesmal mit der verschollenen Flotte von Marco Polo und dem sogenannten Cintamani-Stein zu tun bekommt. Eine Expedition, die noch gefährlicher wird, als sein letztes Abenteuer und übersät ist mit Verrat, Verlust und Hoffnung.
Einmal mehr ist es Naughty Dog gelungen, Nathan Drake in eine spannende Ausgangssituation zu versetzen, die aus einem richtig guten Abenteuerfilm stammen könnte. Überhaupt glänzt Uncharted 2 mit einer filmreifen Präsentation: Nicht nur, dass die Geschichte spannend ist und somit weiter verfolgt werden möchte, auch die Inszenierung an sich erinnert an Hollywoodfilme. Spektakuläre Kameraschwenks, stets interaktive Umgebungen bei denen ihr nicht wisst, was als nächstes passiert und so manche Überraschungsmomente erledigen hier ihr übriges. Wo ein Metal Gear Solid mit langen, gut durchdachten Zwischensequenzen punktet, bindet Uncharted diese Aha-Effekte direkt ins Spiel ein und weiß so nie langweilig zu werden. Eine Inszenierung, von der sich andere Spiele gerne einmal eine Scheibe abschneiden dürfen.












